Photovoltaik in Mühlacker und im Enzkreis
Strom selbst erzeugen, selbst verbrauchen und den Rest einspeisen – geplant, montiert, angemeldet und gewartet von einem Meisterbetrieb, der auch die Elektrik dahinter beherrscht.
Warum sich eine eigene Anlage rechnet
Der Strom vom eigenen Dach kostet über die Lebensdauer der Anlage gerechnet ungefähr 9 bis 13 Cent je Kilowattstunde. Der Strom aus dem Netz kostet ein Vielfaches davon. Jede Kilowattstunde, die Sie selbst erzeugen und selbst verbrauchen, spart deshalb diesen Unterschied – und zwar zwanzig Jahre und länger.
Genau deshalb ist der Eigenverbrauch die entscheidende Größe, nicht die maximale Anlagenleistung. Ohne weitere Maßnahmen verbraucht ein Haushalt etwa 25 bis 35 Prozent seines Solarstroms selbst. Mit einem Stromspeicher steigt der Anteil auf 60 bis 80 Prozent. Kommen eine Wallbox mit Überschussladen, eine Wärmepumpe oder eine Klimaanlage dazu, wird es noch mehr – die Klimaanlage läuft praktischerweise genau dann, wenn die Sonne am stärksten scheint.
Was wir für Sie übernehmen
- Beratung vor Ort mit Blick auf Dach, Statik, Verschattung und Zählerschrank
- Auslegung der Anlage anhand Ihres tatsächlichen Verbrauchs, nicht nach Katalog
- Netzanschlussantrag beim Netzbetreiber und Anmeldung im Marktstammdatenregister
- Montage von Unterkonstruktion, Modulen, Wechselrichter und Zuleitungen
- Anpassung oder Erneuerung des Zählerschranks, wenn nötig
- Inbetriebnahme mit Messprotokoll und vollständiger Anlagendokumentation
- Wartung, Monitoring und Störungsbeseitigung im laufenden Betrieb

Von der ersten Frage bis zum ersten eigenen Strom
Sechs Schritte, sechs bis zwölf Wochen. Den größten Teil der Zeit brauchen nicht wir, sondern der Netzbetreiber und die Lieferzeiten.
1 · Beratung
Wir hören zu, sehen uns Verbrauch und Dach an und sagen offen, was sinnvoll ist – auch wenn die Antwort einmal „lieber später" lautet.
2 · Planung
Auslegung von Modulen, Wechselrichter und gegebenenfalls Speicher. Sie bekommen eine Ertragsprognose und ein Festpreisangebot.
3 · Anmeldung
Netzanschlussantrag beim Netzbetreiber. Wir kümmern uns um den Schriftverkehr, Sie unterschreiben.
4 · Montage
Unterkonstruktion, Module, Wechselrichter, Leitungswege. Bei einem Einfamilienhaus meist ein bis zwei Tage.
5 · Inbetriebnahme
Messung, Protokoll, Zählerwechsel durch den Netzbetreiber, Anmeldung im Marktstammdatenregister.
6 · Betrieb
Monitoring, Ertragskontrolle und auf Wunsch eine regelmäßige Sichtprüfung. Bei Störungen sind wir Ihr Ansprechpartner.
Eigenheim, Gewerbe und Landwirtschaft
Wohngebäude
Ein- und Zweifamilienhäuser, Reihenhäuser, Doppelhaushälften. Typisch sind 8 bis 15 kWp, oft mit Speicher und Wallbox. Die Anlage ist beim Kauf von der Umsatzsteuer befreit.
Gewerbe
Hallendächer und Betriebsgebäude. Hier zählt vor allem, dass der Lastgang tagsüber zum Erzeugungsprofil passt – dann sind Eigenverbrauchsquoten über 70 Prozent auch ohne Speicher möglich.
Landwirtschaft
Scheunen, Stallungen und Maschinenhallen bieten große, meist unverschattete Flächen. Zu prüfen sind Statik, Eindeckung und die Brandschutzanforderungen.
Rechnen Sie selbst nach
Zwei Werkzeuge, die ineinandergreifen: Zeichnen Sie Ihr Dach ein, und übernehmen Sie die ermittelte Fläche direkt in den Planer.
Online-Dachflächenrechner
Adresse suchen, Dachkontur in der Satellitenansicht einzeichnen, Dachneigung angeben – die Fläche berechnet sich automatisch. Die Karte lädt erst, wenn Sie es ausdrücklich erlauben.
Dachfläche ermitteln →PV-Planer
Acht kurze Schritte zu Gebäude, Dach, Speicherwunsch und Kontakt. Die Dachfläche aus dem Rechner wird automatisch übernommen.
Planung starten →Fragen zur Photovoltaik
Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus?
Die Spanne ist groß, weil Dach, Zugänglichkeit, Zählerschrank und Komponenten den Preis bestimmen. Als grobe Orientierung liegt eine schlüsselfertige Anlage von 8 bis 12 kWp ohne Speicher meist im mittleren fünfstelligen Bereich pro kWp gerechnet zwischen 1.300 und 1.800 Euro; ein Speicher schlägt zusätzlich mit etwa 700 bis 1.000 Euro je nutzbarer Kilowattstunde zu Buche. Ein belastbarer Preis entsteht erst nach der Dachbesichtigung – alles andere wäre geraten.
Wie viele Module passen auf mein Dach?
Ein modernes Modul hat rund 1,75 m² Fläche und leistet 430 bis 500 Watt. Für 1 kWp brauchen Sie also etwa 4 bis 5 m². Auf einem typischen Satteldach mit 50 m² nutzbarer Südfläche kommen so 10 bis 12 kWp zusammen. Dachfenster, Gauben, Kamine und die vorgeschriebenen Randabstände reduzieren die nutzbare Fläche – im Online-Dachflächenrechner können Sie das selbst nachzeichnen.
Lohnt sich ein Ost-West-Dach?
Ja. Eine Ost-West-Anlage liefert über das Jahr etwa 10 bis 20 Prozent weniger Ertrag als eine reine Südanlage, dafür aber gleichmäßiger über den Tag verteilt – morgens und abends, also genau dann, wenn im Haushalt viel verbraucht wird. Der Eigenverbrauchsanteil steigt dadurch oft so stark, dass die Wirtschaftlichkeit am Ende ähnlich gut oder sogar besser ist.
Kann ich später erweitern?
Technisch fast immer, wirtschaftlich nicht immer sinnvoll. Wechselrichter und Zählerschrank müssen die Erweiterung mittragen, und für den zusätzlichen Anlagenteil gilt die dann aktuelle Einspeisevergütung. Wenn absehbar ist, dass später eine Wärmepumpe oder eine Wallbox dazukommt, planen wir die Anlage lieber gleich eine Nummer größer – das ist deutlich günstiger als eine spätere Nachrüstung.
Wer meldet die Anlage an?
Das machen wir. Vor der Installation stellen wir den Netzanschlussantrag beim zuständigen Netzbetreiber, nach der Inbetriebnahme melden wir die Anlage im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur an und reichen das Inbetriebnahmeprotokoll ein. Sie bekommen von uns eine vollständige Anlagendokumentation für Ihre Unterlagen.
Wir schauen uns Ihr Dach an – kostenlos und unverbindlich
Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben, oder starten Sie direkt mit dem PV-Planer. Wir melden uns innerhalb von zwei Werktagen.